Die Fünfer auf großer Fahrt

Endlich, am 7.11.2011 war es so weit: Wir, die neuen Fünfer gingen auf große Fahrt. Ziel war die JuBi Welper. Im Mittelpunkt unserer Klassenfahrt standen viele teamfördernde Aufgaben und Spiele, die wir alle mit großem Ehrgeiz und meistens mit Erfolg absolvierten. Am ersten Abend veranstalteten wir eine fetzige Disco, am zweiten Abend wanderten wir im Dunklen durch den Welperwald zur Burg Blankenstein. Die meisten von uns trauten sich sogar noch auf den 23m hohen Burgturm. Unser Mut wurde belohnt. Wir hatten einen tollen Blick in das erleuchtete Ruhrtal. Es war eine klasse Fahrt!!!

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Schülerinnen und Schüler dürfen an der GHS mit Kugeln werfen

Die GHS erprobt eine neue Sportart – Crossboule


Beim Crossboule wird an den Grundregeln des vornehmlich in Frankreich gespielten Boules festgehalten, nur ist die Wahl des Spielortes beliebig. Es wird nicht zwingend in Mannschaften gespielt. Ein Punkt wird erzielt, wenn die eigene Kugel am nächsten an der Zielkugel platziert werden konnte. Liegen beide Kugeln eines Spielers am nächsten an der Zielkugel so gewinnt der Spieler zwei Punkte.

Crossboule kann sowohl in Geäuden als auch außerhalb von Gebäuden gespielt werden und findet bei den Schülern großen Anklang.

Die GHS konnte einen Klassensatz „Boulekugeln“ anschaffen und ist somit in der Lage, im Sportunterricht und in der Pausengestaltung den Schülern die Möglichkeit zum Boulen zu geben.

Im Gegensatz zum Pétanque gibt es keine ungültigen Zielkugeln. Die Runde wird gespielt, egal ob die Zielkugel verdeckt, unter Wasser oder auch weit mehr als 10 Meter entfernt liegt.

Besonderheit

Der Gewinner eines Punktes wirft die Zielkugel in eine frei wählbare Richtung und bestimmt den weiteren Spielort. Ungewöhnliche Gelände (sehr unebenes Terrain, Wasser oder ähnliches) sind dabei durchaus erwünscht und fordern die Kreativität der Spieler heraus. Auf diese Art und Weise bewegt sich die Crossboule-Runde quer durch den öffentlichen Raum.

Kugeln

Crossboule kann man sowohl mit herkömmlichen Boulekugeln als auch mit speziellen Crossboulekugeln spielen. Diese sind extra für das Crossboulespiel gedacht und sind mit Kunststoffgranulat gefüllt. Im Allgemeinen bieten sich Kugeln an, die eine nicht zu harte Oberfläche haben, um Schäden an Gegenständen (wie Autos) zu verhindern.


Lebenshilfe zum Nachlesen

Von Wolfgang Wohlers (Westdeutsche Zeitung)

Bücherboxen sollen Ratschläge für die Berufswahl und den Umgang mit Geld geben.

Spende

Großbild Andreas FischerSprockhöveler Schüler, die Fragen zur richtigen Berufswahl haben, finden in der Stadtbücherei ab sofort viele neue Bücher mit wertvollen Informationen.

Sprockhövel. „Was ist der richtige Beruf für mich und wie komme ich dahin?“ „Und wie gehe ich dann mit dem verdienten Geld um?“ Antworten auf diese Fragen können Jugendliche jetzt ein gutes Stück besser mit Unterstützung der Stadtbibliothek finden. Dank einer Spende der Volksbank Sprockhövel konnte die Stadtbücherei rund 60 neue Bücher anschaffen, die eine Fülle von Informationen enthalten. Büchereileiterin Kornelia Wilberg stellte die Bücher am Mittwoch stellvertretend einer Gruppe von Schülern der Hauptschule Niedersprockhövel vor.

Medienboxen sind für den Einsatz in Schulen konzipiert

Aufgeteilt sind die Bücher in drei Gruppen: Berufs- und Bewerbungsratgeber, Fachbücher aus dem Bereich der Ausbildung in verschiedenen Berufen und Ratgeber zum Thema Geld, Steuern, Wirtschaft und Finanzwelt. „In den Fachbüchern kann man schonmal nachlesen, was in der entsprechenden Ausbildung auf einen zukommt“, gab Kornelia Wilberg als Tipp an alle weiter, die noch nicht wissen, welchen Beruf sie ergreifen möchten.

Gedacht sind die altersgerechten Medien für den Einsatz im Rahmen des Unterrichts der Sprockhöveler Schulen. Dafür können thematisch sortierte Medienboxen zusammengestellt werden, mit denen die Schüler arbeiten können. Bücher, die aktuell nicht im Unterricht eingesetzt werden, stehen in der Ausleihe der Stadtbücherei – für Schüler kostenlos – zur Verfügung.

Es ist noch Geld für die Anschaffung weiterer Bücher vorhanden

Auf Wunsch können auch noch weitere Bücher zu den genannten Themen angeschafft werden. „Wir würden solche Wünsche gerne erfüllen. Es ist noch Geld da“, sagte Kornelia Wilberg. Das hat sie der Volksbank Sprockhövel zu verdanken, die die Beschaffung der Bücher finanziert hat. „Wer informiert ist, ist weniger in Gefahr, in finanzielle Notlagen zu geraten“, erklärte Marketingleiter Thomas Alexander die Motivation seines Unternehmens für eine Spende über rund 1 500 Euro.

Die Schüler reagierten auf das neue Angebot der Stadtbücherei eher verhalten. „Ich lese nur sehr wenig und die meisten der hier vorgestellten Bücher interessieren mich nicht“, meinte Kevin Müller mit Blick auf den Lesestoff zum Thema Altenpflege und Politik. „Ich finde das Angebot gut, aber persönlich nicht so interessant“, sagte auch Saranda Haliti. „Es ist gut, dass die Schule das anbietet“, freut sich hingegen Januid Söhngen, der wie Kayar Abdy erwartet, für sich etwas Interessantes in dem Angebot zu finden.

GHS gibt den Integrationspreis an Herrn Mazzarisi weiter

Im Jahr 2010 wurde zum zweiten Mal der Integrationspreis der VHS Ennepe-Süd verliehen.

Preisträger wurden zu gleichen Teilen die GHS Niedersprockhövel und Herr Calogero Mazzarisi aus Gevelsberg.
Der Preis wird an Institutionen oder Privatpersonen vergeben, die sich um Integration verdient gemacht haben.

Nachdem nun der Preis ein Jahr bei der GHS Niedersprockhövel „wohnte“, wurde er in einer kleinen Feier am Mittwoch, den 19.10.2011 an den zweiten Preisträger, Herrn Mazzarisi übergeben.

Die Laudatio hielt der Sprockhöveler Bürgermeister Dr. Klaus Walterscheid, der die besonderen Verdienste von Herrn Mazzarisi, der vor über 40 Jahren aus Italien als Gastarbeiter zu uns kam, um Integration herausstellte. Herr Mazzarisi kümmerte sich Jahrzehnte als Betriebsrat um die Belange aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen seiner Firma und war jederzeit für alle noch so kleinen Probleme ansprechbar.

„ Ich möchte an dieser Stelle meiner Familie danken, die mich bis zur Selbstaufgabe dabei unterstützt hat…“ sagte Herr Mazzarisi in seiner Dankesrede, und auch, dass es „ manchmal nicht einfach gewesen ist…“ immer alles unter einen Hut zu bekommen.

Ohne Integration kein Weiter – und ohne ein Miteinander kein  Vorankommen. So lautete sein Credo.

Die Schulband der GHS Niedersprockhövel, „the travelling“, trug ebenso zum festlichen Gelingen der Feier bei, wie auch der Sprockhöveler Pastor und Kabarettist Martin Funda,  mit einem 30minütiges Feuerwerk an scharfzüngigem und nachdenklichem zum Thema Integration.

Mit einem kleinen Buffet endete der kurzweilige Abend.



Färbergarten-AG überwindet Grenzen

Teilnehmer/innen der Färbergarten-AG erklären türkischen Künstlerinnen die Kunst der Farbenherstellung

Am Freitag (07.10.2011) bekam Färbergarten-AG Besuch aus der Türkei. Eine Gruppe von Mitgliedern des von der EU geförderten Kulturprojektes FEMIN-ART aus Trabzon in der Türkei ist zur Zeit in Deustschland unterwegs, um sich über das Anlegen von Färbergärten, Nutzung von Naturfarben in Schulen, Kindertagesstätten, Qualifizierungsmaßnahmen und Kultur- und Jugendaustauschprojekten zu informieren. Auf dem Weg durch das Ruhrgebiet zu den verschiedenen Standorten der Färbergärten des sevengardens Projekts besuchten sie auch die GHS Niedersprockhövel. Die Schülerinnen und Schüler der Färbergarten-AG hatten in der vorangegangenen AG-Sitzung gelernt, wie aus einem Rotkohlkopf Farbsaft gewonnen werden kann, der durch die Zugabe von haushaltsüblichen Zutaten wie Zitronensaft oder Natron verschiedene Farbtöne annimmt.

Farbvielfalt aus Rotkohlsaft

Farbvielfalt aus Rotkohlsaft

Dieses Wissen galt es nun, an die türkischen Künstlerinnen weiterzugeben. Dazu wurde in kurzen Vorträgen die Vorgehensweise erklärt und von den Erfahrungen berichtet, die die Kinder bei der Verarbeitung der Faben gemacht haben. Einige Schüler/innen konnten von ihren Großeltern erzählen, die selbst schon Farben hergestellt haben, um Baumwolle zu färben. Im Anschluss an die Theorie begaben sich alle an die Herstellung des Saftes, aus dem im Anschluss viele unerschiedliche Farbschattierungen von hellgrün über blau bis hin zu pink produziert wurden. Die Damen aus TRabzon ließen es sich nicht nehmen und färbten gemeinsam mit den Kindern ein Baumwolltuch mit der Batiktechnik ein und freuten sich zusammen über das Ergebnis, das bald in einem Bilderrahmen zu sehen sein wird.

Malen mit Rotkohl oder “slow paint” – Vom Baum zum Bild

Schülerinnen und Schüler gewinnen Naturfarben aus selbst gezogenen Pflanzen

Rote Finger bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Färbergarten-AG, die am letzten Freitag startete. Nicht weil so viel mitzuschreiben war, sondern weil die erste Aufgabe darin bestand, Rotkohl zu verarbeiten und farbigen „Rotkohlsaft“ zu produzieren. Angeleitet von den Künstlerinnen Anja Bardey und Hanna Schulte vom Projekt sevengardens.eu wurde der Kohl zerkleinert, geraspelt, zerrieben, mit Wasser verrührt und schließlich auch noch ausgepresst. Schon jetzt zeigten sich deutliche Farbunterschiede. Nach der Zugabe verschiedener Substanzen, die in fast jedem Haushalt zu finden sind wie Zitronensaft, Natron oder Kreide war die Überraschung perfekt: von pink über grün bis hin zu blau schillerten die Säfte plötzlich im Sonnenlicht. Da ließ der Griff zum Pinsel nicht lange auf sich warten und die „Färber“ malten ihre ersten Zaubergärten.

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Diese Arbeitsgemeinschaft findet unter der Schirmherrschaft des Landes NRW statt und wird aus dem Programm Schule und Kultur gefördert. Die begleitenden Künstler/innen sind Mitglieder des Essener UNESCO-Projektes sevengardens.eu. Die Arbeit von „sevengardens“ basiert auf einem alten Kulturgut, den Färbergärten. Diese waren einst überall dort zu finden, wo sie vor Ort für die Gewinnung von Farben aus Pflanzen eingesetzt wurden: für die Buchmalerei in Klostergärten, für den Hausgebrauch in Bauern- und Hausgärten und in den Gärten der Maler und Dichter. Über das Anlegen von Färbergärten und durch Programme und Workshops zur Nutzung von Naturfarben in Schulen, Kindertagesstätten, Qualifizierungsmaßnahmen, Kultur- und Jugendaustauschprojekten u.v.m. engagiert sich sevengardens insbesondere in der nachhaltigen Bildung.

Auch das in Kooperation mit FEMIN-ART initiierte Projekt „From nature to art“ ist auf Natur- und Umweltschutz ausgelegt. Künstlerinnen der FEMIN-ART Vereinigung ernten ihre Färberpflanzen in einem Färbergarten in Maçka, in der türkischen Provinz Trabzon. Die daraus produzierten Pflanzenfarben sind für

Künstler anschließend kostenlos über FEMIN-ART erhältlich. Wesentlich für das „From nature to art“-Projekt ist der Austausch der beteiligten Akteure.

Eine Delegation der FEMIN-ART Künstlerinnen besucht zur Zeit Standorte von sevengardens Projekten im Ruhrgebiet und nimmt an sevengardens Workshops teil.

Am 07.10.2011 besucht diese Delegation auch die Gemeinschaftshauptschule Niedersprockhövel in Sprockhövel. Die AG-Teilnehmer werden bei dieser Gelegenheit ihr Wissen um die Rotkohlfarben in einem Workshop an die türkischen Künstlerinnen weitergeben.

GHS erhält Schulentwicklungspreis Gute gesunde Schule 2011


Bildungsministerin Löhrmann übergab gestern an 75 NRW Schulen das Gütesiegel “Gute Gesunde Schule” der Unfallkasse Nordrhein Westfalen. Der Festakt wurde gebührend in den Rheinterrassen in Düsseldorf gefeiert, ging es doch um eine Gesamtausschüttung von € 520.000,-  oder, wie Moderatorin Gisela Steinhauer vom WDR bemerkte: “… die Kohle wird hier für das Richtige eingesetzt!”
Als eine von drei Hauptschulen in NRW wurde auch die GHS Niedersprockhövel als Preisträger für ihre Arbeit ausgezeichnet.

Von allen Schulen in NRW hatten sich 346 beworben, zu denen 3 “Qualitätsbewerter” der UK NRW fuhren, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Letztendlich wurden 75 Schulen als preiswürdig erachtet. Der Bewertung zugrunde lagen folgende fünf Qualitätsbereiche:

– Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen;
– Tagesstrukturen und Angebote;
– Klima, Integration und Partizipation;
– Kooperation und Teamarbeit;
– Gesundheitsmaagement.

Zitat der Bewertung der GHS Niedersprockhövel:

“In wesentlichen Bereichen leistet die Schule eine aus unserer Sicht hervorragende Schulentwicklungsarbeit, die nicht nur zentrale Aspekte einer gelungenen Qualitätssicherung sondern auch die zielgerichtete Einbindung gesundheitsrelevanter Themen in die Gesamtentwicklung beinhaltet und die eine Auszeichnung mit dem Schulentwicklungspreis Gute Gesunde Schule rechtfertigt.”

Frau Ministerin Löhrmann und die Landtagsabgeordnete Sigrid Beer, Sprecherin des Ausschusses für Schule und Weiterbildung im Landtag NRW, nahmen sich im Anschluss noch die Zeit für ein gemeinsames Foto mit den Vertretern der GHS, Frau Albrecht, Herr Brenneken und Herr Winkelmann.

Die GHS Niedersprockhövel bekam die maximale Zuwendung in Höhe von € 2.000,- plus € 10,- pro Schüler.

GHS – Das fliegende Klassenzimmer

Unter diesem Titel erreichte das Lehrerteam der GHS mit freundlicher Unterstützung
zweier externer Mitläufer für verhinderte Kollegen das Ziel im 9. Staffelmarathon in
sagenhaften 3 Stunden 33 Minuten und 25 Sekunden und belegte damit  den 31. Platz
in der Gesamtwertung der Männermannschaften.

Jede Läuferin / jeder Läufer des 5-köpfigen Teams hatte eine Strecke von 8439 m
zurückzulegen – insgesamt also eine komplette Marathondistanz.

Bei wechselnden Witterungsbedingungen, aber gleichbleibend guter Stimmung unter
den Aktiven und Zuschauern sorgten viele helfende Hände für eine gelungene Veranstaltung,
die im nächsten Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum feiert – ganz bestimmt wieder mit einem
“fliegenden Klassenzimmer”!

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Am Himalaya war die Hölle los!

Heute gab es die erste richtige Sportstunde für unsere neuen Fünfer.
Herr Winkelmann führte die Schülerinnen und Schüler tatsächlich zum Himalaya,
wo steile Schluchten und schmale Wege zu überqueren, gefährliche Anstiege und rasante Abstürze zu bewältigen waren.
Einige Aufgaben konnten nur im Team geschafft werden.

Vielen lieben Dank an unsere Sporthelfer für den Aufbau, die Sicherungen und den Abbau.

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