Wo Schüler gefördert und gefordert werden

WZ

Von Julia Perkowski

Beim Tag der offenen Tür informierten sich Eltern über Angebote.

Gemeinschafts-Hauptschule

Foto: Gerhard Bartsch
Schüler trommeln am Tag der offenen Tür.
Die Hauptschule – als Schulform für viele ein Auslaufmodell. Für Christiane Albrecht, Leiterin der Gemeinschaftshauptschule an der Dresdener Straße, gleichwohl ein Erfolgsmodell: „Wir haben die Möglichkeit, die Kinder individuell zu fördern. Wir haben die Mittel und die Zeit.“ Denn die Klassen ihrer Schule sind klein. Weniger als 300 Schüler besuchen die Schule zur Zeit, 30 Lehrer fördern und fordern ihre Schützlinge individuell.

Auch am Tag der offenen Tür seien laut Albrecht bereits Gespräche mit Eltern und Kindern erfolgt, die zum Schulhalbjahr auf die Hauptschule wechseln wollen. „Ich hoffe sehr, dass meine Tochter im Sommer hier die Schule besuchen kann“, sagt Marina Klugge. Und auch Tochter Marlena würde sich freuen, nach der Grundschule die Gemeinschaftshauptschule zu besuchen: „Viele von meinen Freunden wollen auch hierhin.“

Angst, dass Hauptschüler weniger Chancen haben als Kinder, die andere Schulformen besuchen, haben die Eltern nicht: „Sie können doch trotzdem Abitur machen, wenn sie sich anstrengen. Sie werden hier eben nur besser gefördert,“ sagt Mutter Andrea Wittgen-Schmitz und spricht der Schulleiterin damit aus dem Herzen. Denn auch Albrecht erzählt von Schülern ihrer Schule, die im letzten Jahr ihr Abitur gemacht haben: „Sie kamen uns besuchen und erzählten voller Stolz von ihrer bestandenen Abiturprüfung. Das macht auch uns als Pädagogen stolz.“

Marina Klugge hofft „dass es die Hauptschulen noch lange gibt. Die lassen unsere Kinder nicht im Stich.“

Volles Haus am Tag der offenen Tür

Viel Arbeit hatten die Schülerinnen, die Schüler, die außerschulischen Partner (AG-Leiter/innen) sowie die Lehrerinnen und Lehrer der Gemeinschaftshauptschule Niedersprockhövel am Tag der offenen Tür.

Und was hat es gebracht?

Viel Spaß, viel Musik, viel Bewegung, viele nette Gäste, viele spannende Gespräche und viele lachende Gesichter!
Es hat sich gelohnt!

Vielen Dank dafür.

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Findet Schule auch bei Schnee und Eis statt?

Grundsätzlich gilt in Nordrhein-Westfalen folgende Regel:

Bei plötzlich eintretenden extremen Witterungsverhältnissen – also zum Beispiel bei starkem Schneefall – entscheiden morgens die Eltern, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist.

Weitere Hinweise finden Sie auf der Homepage des Schulministeriums:
Extreme Witterungsverhältnisse – Findet Schule auch bei Schnee und Eis statt?