Leistungskonzept

Der Leistungsgedanke ist im pädagogischen Grundkonsens der Schule verankert und an die Notwendigkeit der individuellen Förderung gekoppelt. Schülerinnen und Schüler sollen gefordert und gefördert werden. Daher müssen sie vielfältige Gelegenheiten zur Leistungserbringung erhalten und Förderung erhalten, um Fortschritte erzielen zu können. Es ist  besonders wichtig, positive Leistungen von Schülern anzuerkennen.

Regelungen zur Benotung von Schülerleistungen

  • Alle Fachkonferenzen erarbeiten konkrete Regelungen für das jeweilige Fach, um die Vergleichbarkeit der Leistungsbeurteilung zu gewährleisten. Diese Regelungen werden in die schulinternen Curricula übernommen.
  • Das Bewertungsschema für die ZAP 10 gilt auch für alle Klassenarbeiten, um eine einheitliche Bewertung zu gewährleisten.
  • Klassenarbeiten werden ggf. mit einem Kommentar versehen, der Schülerinnen und Schülern Hinweise zu Defiziten und ihrer Behebung gibt.
  • Die Noten in den Fächern ohne Klassenarbeiten stützen sich überwiegend auf mündliche Leistungen. Schriftliche Übungen haben den Stellenwert einer Zensur für mündliche Leistungen.
  • In der Sekundarstufe I gilt die Holpflicht der Lehrer für die Beurteilung der mündlichen Leistungen
  • Den Schülerinnen und Schülern werden die Grundlagen der Leistungsbewertung und ihre Kriterien zu Beginn des Schuljahres bekannt gegeben.

Wertschätzung von Schülerleistungen

Besondere Leistungen von Schülerinnen und Schülern werden besonders hervorgehoben und anerkannt.

  • Die Ergebnisse von sportlichen Wettkämpfen werden in der Schule veröffentlicht
  • Besonderes soziales Engagement, z.B. die Leitung einer Arbeitsgemeinschaft o.ä., wird positiv auf dem Zeugnis vermerkt
  • Die jeweils zwei besten Schülerinnen und Schüler einer Klasse (in den integrativen auch der / die beste lernbehinderte Schüler/Schülerin) werden am Tag der Zeugnisausgabe in der Mensa von der Schulleitung besonders belobigt und sie erhalten ein kleines Präsent als Anerkennung.

 

Beurteilung des Arbeits- und Sozialverhaltens

Die Klassenkonferenzen entscheiden aufgrund eines Vorschlages der Klassenlehrer über die Noten zum Arbeits- und Sozialverhaltens. Die Klassenlehrer sammeln während des Schuljahres Informationen zum Arbeits- und Sozialverhalten ihrer Schüler. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nicht nur negative, sondern gerade auch positive Verhaltensweisen dokumentiert werden sollen.

Rechtzeitig vor den Konferenzen bereiten die Klassenlehrer einen Vorschlag zur Benotung vor, der von den Fachlehrern abgezeichnet oder mit Änderungs-vorschlägen versehen wird. Hierzu liegen entsprechende Klassenlisten in einem Ordner im Lehrerzimmer bereit.

Über die Änderungsvorschläge wird in den Klassenkonferenzen ausführlich beraten und entschieden.


Schreibe einen Kommentar